Dritte Auswärtspleite für die Black Hawks

An den Gegebenheiten kann es nicht gelegen haben. Die Eisfläche an der Luitpoldanlage in Freising war gut beleuchtet und sauber präpariert. Dennoch hielt der Auswärtsfluch der Black Hawks weiter an. Dabei waren die Black Bears Freising in keinster Weise ein übermächtiger Gegner, aber sie nutzten die Fehler der Passauer eiskalt aus.

Nach anfänglichem vorsichtigem Abtasten von beiden Seiten überraschte Spielertrainer Andi Popp in der 6. Spielminute Goalie Konstantin Bertet mit einem Schlagschuss aus halblinker Position und brachte die Gäste in Führung. Da dachten die Black Hawks wohl, der Sieg wäre bereits in trockenen Tüchern. Doch die Black Bears schlugen nach nur 22 Sekunden zurück. Ein Schlagschuss von Pavel Hanke schlug im Tor von Christoph Zawatsky ein. Damit aber noch nicht genug. Nach dem Bully dauerte es wieder nur Sekunden ehe Mooseder auf den völlig freien Alexander Völkl zurücklegte und Freising in Führung brachte. Eine Strafe gegen Patrick Nutz bremste in der Folge die Passauer Angriffsbemühungen aus und so dauerte es bis zur 11. Minute bis sich die nächste ernsthafte Chance für die Black Hawks ergab. Rückkehrer Waldemar Detterer scheiterte mit seinem Schussversuch aber an dem routinierten Goalie Bertet. Passau drängte die Black Bears nun tief ins eigene Drittel, brachte aber kaum zwingende Chancen zustande. Erst  in der 18. Minute hätte der Ausgleich eigentlich fallen müssen. Doch Michal Plichta scheiterte gleich zweimal allein vor dem gegnerischen Torhüter. Wesentlich effektiver präsentierten sich da die Gastgeber. Kurz vor Ende des Drittels staubte Markus Waldvogel zum 3:1 ab. Auch in Abschnitt zwei kamen die Black Hawks nie richtig ins Spiel. Immer wieder gingen Pässe ins Leere und selbst in Überzahl konnte man keine zwingende Torchance herausspielen. In der 24. Minute zeigten die Unparteiischen dann Penalty für Passau an, nachdem die Gummischeibe absichtlich eingeklemmt wurde. Für die Black Hawks trat der sonst sichere Waldemar Detterer an. Offensichtlich immer noch gehandicapt vergab er diese Chance aber kläglich. Kurz darauf wurde Dominik Persch auf die Strafbank geschickt und so wurde der Vorwärtsdrang der Passauer wieder gestoppt. Auch in einer vier-gegen-vier Situation konnten die Habichte ihre technische Überlegenheit und die freie Fläche nicht ausnutzen.

Kaum waren aber beide Mannschaften wieder komplett legten die Black Bears nach. Im Nachschuss lupfte Alexander Völkl den Puck ins Tor. Zwei Powerplaytore von Hillebrand und Hanke raubten Christoph Zawatsky dann den letzten Nerv und er machte in der 33. Minute Platz für Michael Henghuber. Freising musste in der Folge nicht mehr machen und die Black Hawks konnten nicht. So blieb es zur zweiten Pause bei der zu deutlichen Führung für Freising. Im Schlussdrittel keimte noch so etwas wie Hoffnung für die rund 30 mitgereisten Fans auf. Wieder eine Überzahlmöglichkeit für die Hawks. Doch die Powerplayformation wirkte zu statisch und zu unsicher im Passspiel. Selbst als Max Hillebrand nach einem Foul an Detterer vorzeitig zum Duschen geschickt wurde und Passau damit volle fünf Minuten mit einem Mann mehr auf dem Eis war, sprang keine zwingende Möglichkeit heraus. In der Schlussminute verloren die Black Hawks dann auch noch Topscorer Andi Toth mit einer Spieldauerstrafe für das Rückspiel am Freitag.

Mit dieser erneuten Auswärtspleite verabschiedeten sich die Passauer aus der Spitzengruppe der Landesliga Nord/Ost und stürzen auf Rang vier ab.     

Statistik
SE Freising - EHF Passau Black Hawks e.V.: 6:1 (3:1, 3:0, 0:0)
Tore: 0:1 Popp (6.); 1:1 Hanke (Rentsch) (7.); 2:1 Völkl (Mooseder, Klatt) (7.); 3:1 Waldvogel (Kammermeier, Martindale) (20.); 4:1 Völkl (Mooseder) (29.); 5:1 Hillebrand (Mooseder) (32.); 6:1 Hanke (Mooseder, Völkl) (33.)

Strafen: SE Freising 13 +20 Hillebrand; EHF Passau Black Hawks 17 +20 Toth

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