900 Zuschauer konnten am Freitag einen deutlichen und absolut verdienten 10:0 Erfolg der Passau Black Hawks gegen den ESC Dorfen in der EisArena verfolgen. Dabei sah es zwei Stunden vor Spielbeginn gar nicht gut. Nebel hatte sich in der EisArena bis zu den Zuschauerrängen ausgebreitet. Das Training der Eiskunstläufer das zu dieser Zeit gerade absolviert werden sollte, wurde zur Farce. Kopfschütteln und Ungläubigkeit herrscht so ziemlich bei jedem über die Untätigkeit und wenigen Fortschritte in Sachen Arena Modernisierung. Die Verantwortlichen des ESC Dorfen waren fassungslos und hätten im Falle einer erneuten Spielabsage die Kosten in Rechnung gestellt. Zum Glück sollte es soweit aber gar nicht kommen. Die Eismeister leisteten ganze Arbeit, sodass die Partie zwischen Passau und Dorfen pünktlich angepfiffen werden konnte.

 

Die Passau Black Hawks starteten wie die Feuerwehr in die Partie und drängten die Gäste sofort in die Defensive. Passau in jeder Hinsicht überlegen führte bereits nach nicht mal 10 Minuten mit 4:0. Florian Fischer erzielte davon überragende drei Treffer. Selbst ein Wechsel des Torhüters brachte auf Seiten der Gäste nicht den gewünschten Erfolg. Die Habichte machten weiter Druck und legten im zweiten Drittel noch mal nach. So ging es mit einem Spielstand von 7:0 in den Schlussabschnitt. Doch auch hier begnügten sich die Black Hawks nicht damit das Ergebnis zu verwalten. Die Feilmeier Truppe spielte weiter Eishockey vom Feinsten und begeisterte die lautstarken Zuschauer mit weiteren drei Toren. Das Ergebnis von 10:0 ging auch in der Höhe voll und ganz in Ordnung. Clemens Ritschel hielt sein Tor sauber und durfte sich über seinen ersten Shutout der Saison freuen. Die Zuschauer feierten derweil die Mannschaft und sich selbst. Ein Eishockey Abend der noch definitiv noch lange in Erinnerung bleiben wird. „Das war heute das beste Spiel was wir in diesem Jahr gemacht haben. Wir haben heute konzentriert gespielt und nie nachgelassen. Ich muss der Mannschaft heute wirklich ein Kompliment machen.“ so Trainer Heinz Feilmeier. Großartig Zeit zum feiern bleibt den Passau Black Hawks nicht. Den bereits am Sonntag wartet die nächste Herausforderung. Es geht nach Grafing zum EHC Klostersee. Und da gilt es wie am Freitag wieder 100% Leistung abzurufen. „Sonst wird das nichts in dieser starken Liga!“ mahnt Heinz Feilmeier.

Die Mannschaft von Coach Dominik Quinlan ist im Vergleich zum Vorjahr weitestgehend unverändert geblieben. Dies ist insbesondere im Spielaufbau ein großer Vorteil für die Grafinger. Der 45jährige Bob Wren ist im Team des EHC der Dreh- und Angelpunkt. Den EHC Klostersee aber rein auf Bob Wren zu reduzieren wäre falsch. Der Kader ist breit aufgestellt und qualitativ hochkarätig besetzt. So dürfte es für Klostersee auch nur ein Ziel geben: Einen Platz unter den ersten sechs Mannschaften zu holen und damit in die „Obere Verzahnungsrunde“ einziehen. Ebenso wie Dorfen liegen die Grafinger nach sieben Spieltagen in der Tabelle hinter den Passau Black Hawks. Die Habichte haben somit die Gelegenheit am Sonntag beide Teams noch weiter zu distanzieren.

 

Das nächste Heimspiel absolvieren die Passau Black Hawks am Freitag, 01.11. (Feiertag) um 18.30 Uhr gegen Bad Kissingen. -czo

 

Statistik:

 

Passau Black Hawks – ESC Dorfen

 

1:0 (05:07) Fischer (Feilmeier/Deuschl), 2:0 (07:25) Fischer (Feilmeier/Kreuzer) PP1, 3:0 (08:10) Sulcik (Schindlbeck), 4:0 (09:26) Fischer (Deuschl/Feilmeier), 5:0 (24:00) Sybek (Kreuzer/Grapentine), 6:0 (26:28) Sulcik (Geiger/Schindlbeck), 7:0 (32:32) Grapentine (Geiger/Sulcik) PP1, 8:0 (47:46) Limböck (Müller), 9:0 (49:58) Kreuzer (Wiederer/Sybek), 10:0 (52:18) Grapentine (Sulcik)

 

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