Die Passau Black Hawks haben am gestrigen Dienstagmittag die finale Begründung des Bayerischen Eissport-Verband (BEV) zur angeforderten Überprüfung der Spielwertung der Partie Passau Black Hawks – EHC Waldkraiburg vom 11. Februar 2018 erhalten. „Der BEV hat uns mitgeteilt, dass aus seiner Sicht kein Anlass zu einer Spielwertung der Partie Passau gegen Waldkraiburg vorliegt.“ so Pressesprecher Oliver Czapko. Im Sinne des Eishockeysports verzichten die Passau Black Hawks auf rechtliche Schritte gegen die vom BEV zugestellte Begründung.

Die Passau Black Hawks hatten schriftlich um Transparenz und Aufklärung gebeten (wir berichteten). Eine Begründung der getroffenen Entscheidung erfolgte ohne Hinweise auf mögliche relevante Punkte in den Durchführungsbestimmungen des Verbandes.

„Da bleibt definitiv ein fader Beigeschmack! Für mich sieht es so aus, als wäre dieser - zugegeben komplexe - Fall in den Bestimmungen des BEV nicht geregelt gewesen. Wir wollen aber nicht, dass eine juristische Entscheidung über der einer sportlichen Entscheidung gestellt wird und verzichten aus diesem Grund auf einen Einspruch!“ erklärt Christian Eder von den Passau Black Hawks. Dessen Vorstandskollege Michael Kapfinger ergänzt noch: „Ich denke es hat jeder Verständnis, dass man in dieser Situation um Klärung bittet. Dies müssen wir als Vorstände auch schon im Sinne unserer Fans, Mitglieder, Sportler und auch Sponsoren machen.“ 

Eines steht fest, den Zuspruch den der Passauer Eishockeyverein in den letzten Tagen erhalten hat zeigt, dass in der Liga großes Interesse herrschte „Licht ins Dunkel“ zu bringen. Bleibt zu hoffen, dass für die nächste Saison die Regularien angepasst werden um ein Wirrwarr schon im Vorfeld zu vermeiden. –czo

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